Keylor Navas – der Analyst

Wenn Navas gegen einen großen Gegner zwischen den Pfosten steht, verlangt er von dem Analyse-Team seines Vereins stets mehrstündiges Material über die gegnerischen Angreifer. Dabei interessiert ihn alles. Auf den DVDs befinden sich fast alle Eigenschaften des Spielers. In Welche Ecke schießt er am häufigsten? Wie gut trifft er mit dem schwachen Fuß? Schließt er lieber flach oder hoch ab? All diese Fragen versucht er, sich zu beantworten. Dieser Vorliebe für Analyse begegnen seine Mitspieler meist mit Häme, doch in den meisten Spielen können sich bei ihm für einige starke Paraden bedanken.
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Christian Eriksen – der Erfolgsgarant für Tottenham

Als die Spurs 2013 den Dänen verpflichteten, wusste man, dass man sich ein großes Talent verpflichtet hatte. Doch man wird dem 13,5 Millionen Euro teuren Einkauf auch mit Skepsis begegnet sein, schließlich hatte sich der Spieler bis dahin lediglich in der wesentlich schwächeren niederländischen Eredivisie durchsetzen können. Doch die Erwartungen sollten nicht enttäuscht werden. Eriksen schlug bereits nach kurzer Eingewöhnungsphase ein und wurde wichtiger Bestandteil der Mannschaft.
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Morgan Schneiderlin will gehen

Morgan Schneiderlin zählt zu den besten und konstantesten Spielern seines Fachs. Auf seiner bevorzugten Position im zentraldefensiven Mittelfeld besticht der Franzose vor allem durch seine physische Präsenz. Mit einem starken Zweikampfverhalten räumt er vor der eigenen Abwehr auf und leitet den Angriff ein. Dabei macht ihn seine Eigenschaft als kompletter Spieler so besonders. In fast keinem Bereich besitzt der 25-Jährige Schwächen und kann daher sogar selbst vor dem Tor gefährlich werden. Seine fünf Treffer in dieser Saison stellen dies eindrucksvoll unter Beweis. Außerdem ist er auch flexibel einsetzbar und kann auch offensiver in der Zentrale und sogar im rechten Mittelfeld spielen.
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Emmanuel Adebayor: Im Kampf gegen Depressionen

Über die sozialen Medien formulierte der togolesische Nationalspieler einen längeren Text. Darin redete er offen über Selbstmordgedanken, die er zuletzt immer wieder hatte, und wie ihn seine Schwester davon abbringen konnte. Das Ziel seiner Veröffentlichung sei es gewesen, als mahnendes Beispiel für andere zu stehen, die sich in derselben Situation befinden und sich nicht trauen, darüber zu reden.
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Jürgen Klopp verabschiedet sich von der Südtribüne

Zum Abschluss der Bundesligasaison gab es für die Dortmunder Fans nochmals einen Sieg im heimischen Stadion zu feiern. Dieser 3:2-Sieg war gleichbedeutend mit Einzug in die Qualifikation der Europa League. Vor wenigen Monaten hielten das noch einige für einen abenteuerlichen Traum, nachdem man sich punktgleich mit dem Letzten der Tabelle in die Winterpause verabschiedet hatte.
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Freiburg verlässt die Erste Liga

Es war ein trauriger Tag für alle Fans des SCF. Nach einem
Sieg gegen den Rekordmeister Bayern München am vorherigen Spieltag, musste man
sich in der alles entscheidenden Partie gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten
Hannoveraner mit 1:2 geschlagen geben. Dabei war der Spielverlauf sinnbildlich
für die Saison des Sportclubs. Bereits nach drei Minuten brachte Hiroshi
Kiyotake nach einer Flanke die Niedersachsen in Führung. In der 84. Minute traf
dann Pavel Krmas, der den Verein verlässt, mit einem kuriosen Eigentor zum
0:2-Rückstand. Keeper Roman Bürki hatte zuvor einen Ball abgewehrt, den der
Tscheche ins eigene Netz stolperte. Der Anschlusstreffer in der zweiten Minute
der Nachspielzeit durch Nils Petersen kam jedoch zu spät, um den Klassenerhalt
doch noch zu schaffen.
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Liverpool verpasst den direkten Einzug in die Europa League

Es sollte die höchste Niederlage der Reds seit 1963 werden. Mit 6:1 fertigte das Team um den Ex-Bremer Marko Arnautovic seinen Gegner ab. Bereits zur Halbzeit stand es 5:0. Zunächst traf der ehemalige Hannoveraner Mame Diouf doppelt in der 22. und 26. Minute. Wenig später traf dann Jonathan Walters zum 3:0. Charles Adam erhöhte dann in der 41. Minute ein weiteres Mal, ehe Steven N’Zonzi unmittelbar vor der Halbzeit das 5:0 erzielte. In der zweiten Halbzeit kam die Mannschaft von Brendan Rodgers etwas gefestigter zurück auf das Feld und Steven Gerrard traf in seinem letzten Spiel im Trikot der Liverpooler zum 5:1. Doch Peter Crouch durfte noch in der 86. Minute das Tor zum 6:1-Endstand bejubeln.
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